Kaufhilfe · 7 Min.
Aktenvernichter: Welche Sicherheitsstufe privat reicht
Das Wichtigste zuerst
Privat meist P-4. Für wirklich sensible Unterlagen P-5.
Achte weniger auf die maximale Blattzahl auf dem Karton und mehr auf Partikelschnitt, Laufzeit, Behältergröße und einen leicht verfügbaren Rückwärtslauf.
Der billige Streifenschnitt produziert Papiernudeln, auf denen oft noch ganze Zeilen stehen. Für Steuerunterlagen, Versicherungen und Kontoauszüge ist Partikelschnitt die vernünftigere Untergrenze.
Die sinnvollen Varianten
Privater Standard
P-4 Aktenvernichter
- Passt für
- Rechnungen, Kontoauszüge und Versicherungsunterlagen
- Beachten
- Laufzeit bei günstigen Geräten kurz
Mehr Schutz
P-5 Aktenvernichter
- Passt für
- Personal-, Gesundheits- und besonders sensible Daten
- Beachten
- Langsamer und teurer
Wartung
Aktenvernichter-Ölblätter
- Passt für
- Schneidwerk regelmäßig pflegen
- Beachten
- Herstellerhinweise beachten
Was P-4 bedeutet
DIN 66399 unterscheidet Sicherheitsstufen und verschiedene Materialklassen. Bei Papier steht das P vor der Stufe. Je höher die Zahl, desto kleiner die zulässigen Partikel.
Für übliche vertrauliche Unterlagen im Privathaushalt ist P-4 eine brauchbare Wahl. P-5 reduziert die Partikel weiter.
Die Angaben, die im Alltag zählen
- Dauerlaufzeit statt theoretischer Blattzahl.
- Behälter groß genug für mehrere Wochen.
- Partikelschnitt statt Streifenschnitt.
- Rückwärtslauf bei Papierstau.
- Separater Einzug für Karten nur, wenn wirklich benötigt.
Nicht alles schreddern
Thermopapier, Klebeetiketten und dicke Metallteile können Probleme verursachen. Bedienungsanleitung beachten. Datenträger wie SSDs und USB-Sticks benötigen andere Verfahren als Papier.