Kaufhilfe · 6 Min.
USB-Datenblocker: laden, ohne Daten freizugeben
Das Wichtigste zuerst
Nützlich für fremde USB-Buchsen. Noch besser: das eigene Netzteil.
Am Flughafen oder im Hotel verhindert ein Datenblocker die Datenverbindung. Gegen ein manipuliertes Stromsignal, ein kompromittiertes eigenes Gerät oder ein schlechtes Kabel schützt er nicht.
Ein USB-Anschluss kann Strom und Daten übertragen. Ein Datenblocker trennt die Datenleitungen mechanisch. Das ist simpel, nachvollziehbar und besonders auf Reisen praktisch.
Die sinnvollen Varianten
Aktuelle Geräte
USB-C Datenblocker
- Passt für
- USB-C-Smartphones und Tablets
- Beachten
- Schnellladeprofile vorher prüfen
Klassiker
USB-A Datenblocker
- Passt für
- Öffentliche USB-A-Ladebuchsen
- Beachten
- Zusätzlicher kleiner Adapter
Weniger Kleinteile
Nur-Laden-Kabel
- Passt für
- Fester Platz in der Reisetasche
- Beachten
- Eindeutig markieren, sonst später verwirrend
Was wird blockiert?
Der Adapter lässt die Stromversorgung durch und unterbricht die Kontakte für die Datenübertragung. Das Betriebssystem sollte deshalb keine Datenverbindung anbieten.
USB-C und Schnellladen sind komplexer als alte USB-A-Anschlüsse. Billige Adapter können die Ladeleistung begrenzen.
Die kostenlose Alternative
Nimm dein eigenes Netzteil und stecke es in eine normale Steckdose. Dann gibt es gar keine Datengegenstelle. Eine kleine Powerbank erreicht dasselbe Ziel unterwegs.
Der Datenblocker ist die Lösung für Situationen, in denen nur eine fremde USB-Buchse verfügbar ist.
Vor der Reise testen
- Adapter zwischen Kabel und eigenem Computer anschließen.
- Smartphone entsperren und prüfen, ob eine Datenverbindung erscheint.
- Ladeleistung beobachten.
- Adapter klar beschriften und mit dem Reisekabel zusammen aufbewahren.